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    Zuletzt aktualisiert: 21.06.2011 um 13:47 UhrKommentare

    Nächtlicher Großbrand in Langenzersdorf bei Wien

    Foto © APA

    Ein nächtlicher Großbrand in zwei Lagerhallen in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) hat am Dienstag stundenlange Löscharbeiten nach sich gezogen. Beide Objekte wurden nach Angaben des NÖ Landesfeuerwehrkommandos zerstört. Die Ursache des Brandes stand vorerst nicht fest.

    Der Alarm war am Dienstag um 0.53 Uhr eingegangen. Als die ersten Löschmannschaften am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch in den Himmel. Eine umliegende Wohnsiedlung mit Reihen- und Einfamilienhäusern wurde von der Feuerwehr geschützt. Einige Anrainer flüchteten ins Freie. Laut Sicherheitsdirektion wurden ein Mehrparteienhaus und fünf Einfamilienhäuser in der Umgebung in Mitleidenschaft gezogen.

    Obwohl die Feuerwehren aus dem Bezirk Korneuburg und aus Wien mit einem Großaufgebot von 150 Mann angerückt waren, wurden die beiden Lagerhallen - mit einer Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern - ein Raub der Flammen. In einer der beiden aus Beton und Wellblech errichteten Hallen war Plastikmüll gelagert. Dort dürfte der Brand auch ausgebrochen sein. In der anderen Halle wurden Parkettböden zum Verkauf angeboten.

    Da der Einsatzort - gegenüber des Metro-Großhandelsmarktes - nur wenige Meter von der Landesgrenze zur Bundeshauptstadt entfernt liegt, gingen auch mehrere Notrufe bei der Berufsfeuerwehr Wien ein. Diese entsandte eine Löschbereitschaft mit zusätzlich zwei Drehleitern und einem Großtanklöschfahrzeug nach Langenzersdorf.

    Zu Beginn des Einsatzes waren auch mehrere Atemschutztrupps für einen Innenangriff aufgeboten. Dieses Vorhaben musste aber aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden, weil die Dächer der Hallen einzustürzen drohten. Beim umfassenden Außenangriff kamen u.a. drei Drehleitern und Wasserwerfer zum Einsatz. Um gegen Glutnester vorgehen zu können, wurden in der Folge Bagger angefordert. Die Löscharbeiten sollten vermutlich den gesamten Dienstag andauern, sagte Feuerwehrsprecher Franz Resperger.

    Quelle: APA

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