Schwere Vorwürfe gegen Frauenarzt: Drei Anzeigen
Mehrmaliger Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses gegenüber drei Patientinnen: Gynäkologe (63) soll bei Patientinnen während der Untersuchung sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Der Arzt bestreitet das.

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Mehrmaliger Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses gegenüber drei Patientinnen: So lautet die Anschuldigung gegen einen steirischen Frauenarzt. Der Gynäkologe soll während der Untersuchungen (2010 und 2011) sexuelle Handlungen an den Frauen vorgenommen haben.
Die Opfer sind 21, 38 und 47 Jahre alt. Alle drei haben über die Vorkommnisse in der Ordination des Gynäkologen geschwiegen - aus Scham, wie die Mutter einer Betroffenen versichert. Durch Zufall habe sie vor einigen Wochen vom Missbrauch erfahren, sagt sie - und den Fall ins Rollen gebracht.
Nicht nur ihre Tochter erstattete schließlich Anzeige gegen den Frauenarzt. Noch zwei weitere Patientinnen gingen den Weg zur Polizei. Das Landeskriminalamt (Gruppe für Sittlichkeitsdelikte) nahm daraufhin die Ermittlungen auf. Die Frauen und der Arzt wurden vernommen. Der Ermittlungsakt liegt bereits bei der Staatsanwaltschaft.
Belastend
Der Gynäkologe bestreitet die Anschuldigungen, die gegen ihn erhoben werden. Alles, was er getan habe, sei aus "medizinischer Sicht" passiert. Doch die übereinstimmenden Aussagen der drei Frauen belasten den 63-jährigen Arzt schwer.
Für den Arzt gilt die Unschuldsvermutung.










