'Unzählige Bilder als Beweismittel'
Im Fall des im Salzkammergut tätigen Wahlarztes, der ein Kind sexuell missbraucht und kinderpornografische Bilder besessen haben soll, laufen die Ermittlungen derzeit auf Hochtouren. Wie man auf die Spur des Mannes gekommen war, will man vorerst nicht verraten.

Foto © APA
Im Fall des im Salzkammergut tätigen Wahlarztes, der ein Kind sexuell missbraucht und kinderpornografische Bilder besessen haben soll, laufen die Ermittlungen derzeit auf Hochtouren. "Wir haben unzählige Bilder als Beweismittel gesammelt. Wie viele das sind, wissen wir derzeit noch nicht", sagte der oberösterreichische Landeskriminalamts-Leiter Rudolf Keplinger am Samstag im Gespräch mit der APA. Wie man auf die Spur des Mannes gekommen war, wollte der Kriminalist aus taktischen Gründen vorerst nicht verraten.
"Bilder in vielen Ordnern versteckt"
"Die Verhöre laufen immer noch", bestätigte Keplinger. Aus diesem Grund wollte er auch nicht verraten, wie man zu ausreichend Beweismitteln gefunden hat, die zur Festnahme des Mediziners geführt haben. Der Kinderarzt befindet sich seit Donnerstag in Untersuchungshaft. Bisher sind sich die Ermittler sicher, alle Bilder beschlagnahmt zu haben. Das Problem sei derzeit, alle Bilder auf dem Computer zu finden: "Die Bilder verstecken sich in vielen Ordnern", so der leitende Kriminalist. Auch sind nicht alle Bilder als pornografisch einzustufen, "jedes einzelne ist zu sichten."










