33 Tote an einem Tag im mexikanischen Drogenkrieg
Die Gewalt der mexikanischen Drogenkartelle hat den bisher als ruhig angesehenen Bundesstaat Nuevo Leon im Norden des Landes immer stärker im Griff. Mit 33 Toten allein am Mittwoch erlebte Nuevo Leon den bisher blutigsten Tag in seiner jüngsten Geschichte, gaben die Behörden am Donnerstag bekannt. Die Leichen seien in Monterrey und und im Umland der drittgrößten Stadt Mexikos gefunden worden.
In Nuevo Leon liefern sich die Kartelle Golf und Los Zetas blutige Kämpfe um die Vorherrschaft. Mit 18 Toten war bisher der 20. Mai der blutigste in dem Bundesstaat. Offiziellen Angaben zufolge wurden in den viereinhalb Jahren seit dem Amtsantritt von Präsident Calderon landesweit mehr als 37.000 Menschen im mexikanischen Drogenkrieg getötet, obwohl Calderon im Dezember 2006 eine massive Militäroffensive gegen die Banden gestartet hatte.











