Japan lässt Ursachen für AKW-Unfall untersuchen

Foto © APA
Drei Monate nach dem Erdbeben und dem Jahrhundert-Tsunami lässt Japan die Ursachen für den Atomunfall in Fukushima von einem unabhängigen Expertengremium untersuchen. Dabei sollen auch die Maßnahmen des Betreiberkonzerns Tepco und die Reaktion der Regierung unter die Lupe genommen werden. Er sei bereit, sich den Fragen des Gremiums zu stellen, sagte Ministerpräsident Naoto Kan.
Am Dienstag traf das überwiegend von Wissenschaftlern besetzten Gremium erstmals zusammen. Kan wird von der Opposition, aber auch von Gegnern im eigenen Lager Missmanagement vorgeworfen. Außerdem will die Regierung das Wasser an Badestränden auf radioaktive Strahlung untersuchen lassen. Lokale Verwaltungen in den Katastrophengebieten hatten bereits zuvor mit eigenen Wasseranalysen begonnen.










