Rettungsarbeiten in russischem Munitionsdepot

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Nach dem Großbrand in einem russischen Waffen- und Munitionsdepot haben die Rettungsarbeiten am Samstag weiter angehalten. Noch immer seien pro Minute mehrere Explosionen in dem Lager zu hören, erklärte das Katastrophenschutzministerium in Moskau.
Etwa 1.200 Feuerwehrleute sowie mehrere Roboter und Löschflugzeuge waren nach Angaben eines Sprechers noch im Einsatz. Zwar sei das Feuer in dem Lager lokalisiert worden, es brenne aber noch immer. Menschen könnten wegen der Gefahr durch Explosionen nicht in die Gebäude gelassen werden, weshalb Roboter im Einsatz seien.
Der Großbrand war am Donnerstagabend in dem Lager in der Teilrepublik Udmurtien ausgebrochen. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt, mehr als 20.000 Anrainer mussten aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen verlassen. Berichten russischer Nachrichtenagenturen zufolge erlitten zwei Menschen wegen des Brandes tödliche Herzattacken. In dem Komplex waren tonnenweise Granaten, Raketen und Munition gelagert. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen zur Ursache des Großbrandes ein.











