Bedingte Haft für fahrerflüchtigen Unfall-Lenker

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Ein 33-jähriger Oberösterreicher, der im Jänner auf der Westautobahn (A1) einen Verkehrsunfall mit zwei Toten und einem Verletzten verursacht und dann Fahrerflucht begangen hat, ist am Dienstag im Landesgericht Wels wegen fahrlässiger Tötung zu fünf Monaten bedingt verurteilt worden. Der Angeklagte hatte stets beteuert, den Crash nicht bemerkt zu haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 25. Jänner auf der A1 kurz vor der Ausfahrt Mondsee (Bezirk Vöcklabruck, Oberösterreich). Eine 56-jährige Frau und ihr 32-jähriger Sohn waren mit ihrem Wagen auf der eisigen Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen die Leitschiene gekracht. Einem nachfolgenden 39-jährigen Lenker erging es ähnlich.
Während die drei am Pannenstreifen auf die Polizei warteten, wurden sie vom Wagen des Angeklagten, der mit zwei Kollegen zur Arbeit nach Deutschland unterwegs war, gerammt und über die Leitschiene katapultiert. Mutter und Sohn waren sofort tot, der 39-Jährige wurde verletzt. Der Unfalllenker fuhr weiter. Sein Auto war hinten beschädigt. Er meldete sich am Abend bei der Polizei und beteuerte, nicht bemerkt zu haben, dass Menschen auf der Autobahn gestanden seien.











