Schlepper brachte 24 Flüchtlinge ins Burgenland
Burgenländische Polizisten haben auf der Ostautobahn A4 bei Zurndorf (Bezirk Neusiedl am See) einen Schlepper festgenommen: Der 32-jährige Serbe wurde mit seinem Kleintransporter auf zu einer Routinekontrolle angehalten. Auf der Ladefläche entdeckten die Beamten 24 zusammengekauerte illegal eingereiste Personen aus der Türkei, Afghanistan, dem Irak und aus Libyen.
Bis zu 5.000 Euro haben die geschleppte Frau und die 23 Männer im Alter von 18 bis 43 Jahren nach eigenen Angaben für den Transport bezahlt. Während der vier- bis fünfstündigen Fahrt von Ungarn nach Österreich seien sie auf der kleinen Ladefläche des Transporters zum Teil aufeinander gesessen, hieß es von der Exekutive. Außerdem gaben sie an, weder zu essen noch zu trinken bekommen zu haben. Auch ihre Notdurft hätten sie nicht verrichten können.
Die 24 illegal eingereisten Personen wurden in der Erstaufnahmestelle Traiskirchen in Niederösterreich untergebracht. Manche von ihnen hätten Asylanträge gestellt, teilte die Sicherheitsdirektion mit. Der beschuldigte Serbe wurde in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht. Mitglieder seiner Schlepperorganisation sollen die Flüchtlinge über verschiedene Routen über die Türkei nach Serbien gebracht, dort "gesammelt" und in Ungarn in das Fahrzeug des Serben gesetzt haben.











