Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
26. Mai 2012 14:56 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332903 Mitglieder | 273 online
St. Pölten: Tochter dürfte Bluttat mit angesehen haben Mission erfolgreich: "Drache" erreichte Raumstation ISS Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel St. Pölten: Tochter dürfte Bluttat mit angesehen haben Mission erfolgreich: "Drache" erreichte Raumstation ISS
Zuletzt aktualisiert: 24.05.2011 um 15:04 UhrKommentare

Internet-Betrüger locken mit Gratis-Hundebabys

Eine junge Klagenfurterin bezahlte 700 Euro Transportkosten für einen Hund aus Kamerun, den es gar nicht gibt. Eine hohe Dunkelziffer an Opfern wird vermutet.

Betrüger nutzen die Liebe vieler Menschen zu süßen Hundebabys für krumme Geschäfte

Foto © BEGSTEIGERBetrüger nutzen die Liebe vieler Menschen zu süßen Hundebabys für krumme Geschäfte

Internet-Betrüger wissen, wie sie Gutgläubige abzocken können. Ihr neuester Trick: die Welpen-Masche. In zahlreichen Online-Anzeigen werden derzeit reinrassige Welpen zum "Nulltarif" angeboten.

Hinter vielen Anzeigen steckt aber eine nigerianische Betrügerbande. Eine junge Klagenfurterin fiel auf die Masche herein. Sie bezahlte 700 Euro Transportkosten für einen Hund, den es gar nicht gibt. Da die meisten Opfer aus Scham keine Anzeige erstatten, dürfte die Dunkelziffer hoch sein.

Die Klagenfurterin stieß im Internet auf die Annonce einer angeblichen Steirerin. Diese bot kostenlos einen jungen Yorkshire Terrier an. Die Hundeliebhaberin, die sich sofort in das auf dem Foto abgebildete Hundebaby verliebte, ergriff die Chance. Es kam zu einem regen E-Mail-Verkehr zwischen ihr und der "Steirerin". Die Mails der Betrügerin wurden zwar in schlechtem Deutsch verfasst, sind aber psychologisch gut aufgebaut. Rasch baute ihr Opfer einen Bezug zum Tier auf. Irgendwann erfuhr sie, dass der Hund aus Kamerun stammt und eingeflogen werden muss. Man bat sie um Transport- und Tierarztkosten. "Plötzlich beginnt man die Unkosten über Western Union zu überweisen", sagt das Opfer. Sie zahlte 700 Euro.

Eine Villacherin, die ebenfalls auf diese falsche Steirerin reingefallen war, hat im Vorjahr sogar 1000 Euro überwiesen. Angeblich soll es allein heuer schon 250 Opfer dieser Nigerianerbande in Österreich geben.

Werner Leitner, Betrugsspezialist im Stadtpolizeikommando Klagenfurt: "Hände weg vom Tierkauf übers Internet! Vorsicht ist da oberstes Gebot."

CLAUDIA BEER-ODEBRECHT

Steiermark > Graz

Wolkig
Graz
min: 7° | max: 19°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

Faymann frühstückte mit Dalai Lama

Bundeskanzler Faymann hat Samstag früh den Dalai Lama im Beisein von Kar...Noch nicht bewertet

 


Fotoserien

St. Pölten: Bluttat in Schule 

St. Pölten: Bluttat in Schule

 

Events & Tickets

Die Hochzeit - Öblarner Festspiele Tipp

Die Hochzeit - Öblarner Festspiele

14.07.12 Öblarn
Tickets bestellen


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang