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Zuletzt aktualisiert: 19.05.2011 um 11:58 UhrKommentare

Einwohnerzahl Österreichs auf mehr als 8,4 Millionen gestiegen

Am 1. Jänner 2011 leben 8.404.252 Menschen in Österreich, um 28.962 Personen oder 0,3 Prozent mehr als zu Jahresbeginn 2010. Grund für das Wachstum ist das positive Wanderungssaldo.

Foto © Fotolia: ewolff

Das gab die Statistik Austria am Donnerstag bekannt. Der Bevölkerungszuwachs ergab sich zum größten Teil aus dem positiven Wanderungssaldo, also der Differenz zwischen Zu- und Abwanderung (plus 27.695 Personen), sowie zu einem kleinen Teil aus Geburtenüberschüssen (plus 1.543 Personen). Das Wachstum fiel deutlich höher als im Vorjahr aus (2009: plus 20.030 Personen). Die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen erhöhte sich 2010 um 32.468 auf 927.612, der Ausländeranteil stieg damit um rund drei Zehntelprozentpunkte auf 11,0 Prozent am 1. Jänner 2011.

Im ersten Quartal 2011 setzte sich das Bevölkerungswachstum fort. Nach vorläufigen Ergebnissen stieg die Einwohnerzahl Österreichs laut Statistik Austria bis zum 1. April 2011 um weitere 10.386 Personen auf knapp 8,415 Millionen Menschen an.

Größere Städte wachsen schneller

Auf regionaler Ebene verbuchten vor allem die Landeshauptstädte und ihre Umland-Bezirke die größten Bevölkerungszuwächse. Spitzenreiter waren Graz (plus 1,6 Prozent) und Eisenstadt (plus 1,1 Prozent), die sogar einen stärkeren Einwohneranstieg als Wien verzeichneten. Ebenfalls starke Zuwächse ergaben sich in den Bezirken Tulln, Wien-Umgebung und Neusiedl am See (je plus 0,9 Prozent).

Verluste im inneralpinen Raum

Die größten Bevölkerungsverluste registrierten 2010 vor allem inneralpine und an der Peripherie liegende Regionen, so zum Beispiel die steirischen Bezirke Mürzzuschlag (minus 1,0 Prozent) sowie Murau und Leoben (je minus 0,8 Prozent). Das Durchschnittsalter steigt weiter: Am 1. Jänner 2011 gab es in Österreich 1,234.761 (14,7 Prozent) Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, 5,689.364 Personen (67,7 Prozent) waren im Erwerbsalter von 15 bis unter 65 Jahren und 1,480.127 Menschen (17,6 Prozent) waren 65 oder älter. Verglichen mit dem Vorjahr ging die Zahl der unter 15-Jährigen um 10.109 zurück, während sich gleichzeitig sowohl die Zahl der 15- bis 64-Jährigen (plus 34.865) als auch jene der mindestens 65-Jährigen (plus 4.206) erhöhte. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag zu Jahresbeginn 2011 bei 41,7 Jahren, um 0,2 Jahre höher als im Vorjahr und um etwa zwei Jahre höher als noch vor zehn Jahren.


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