Verletzte Heather Mills löste Medienrummel in Lienz aus
Die Exfrau von Paul McCartney, Heather Mills, hat am Donnerstag das Krankenhaus Lienz in Osttirol wieder verlassen, nachdem sie am Mittwoch beim Schilaufen auf dem Mölltaler Gletscher schwer gestürzt war.

Foto © APHeather Mills
Einen derartig großen Medienrummel wie um die auf dem Mölltaler Gletscher verunfallte Heather Mills hat es im Lienzer Bezirkskrankenhaus noch nie gegeben. Am ehesten zu vergleichen ist er mit der Berichterstattung um die vier deutschen Schneeschuhwanderer, die 2010 tagelang in einem Schneeloch im Venedigergebiet in den Hohen Tauern überlebten und dann im Lienzer Spital behandelt wurden. Wie die Kleine Zeitung gestern exklusiv berichtete, ist die Ex-Frau von Paul McCartney beim Schitraining gestürzt und hat sich eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Mit dem Hubschrauber wurde sie in das Lienzer Spital geflogen und dort versorgt.
Alfred Fast, der Pressesprecher des Osttiroler Krankenhauses, war nach dem Exklusivbericht der Kleinen Zeitung mit einem enormen Medienrummel konfrontiert. "Alle möglichen nationalen und internationalen Zeitungen, Fernseh- und Radiostationen haben uns kontaktiert", erklärte Fast. Er zeigte sich überaus verwundert, dass man ihn als offiziellen Sprecher umschiffte und jetzt sogar Röntgenbilder von der Schulter des Models in den Medien auftauchten.
Das kann jetzt nicht mehr passieren. Heather Mills ist Donnerstagvormittag von einem Bekannten abgeholt worden und mit der verletzten Schulter in der Schlinge abgereist. Für die Paralympics in Russland 2014 wird sie nach dem Unfall wohl längere Zeit nicht trainieren können.










