Grenzpolizisten enttarnten Mörder
Der Kärntner Polizei ist Freitagnachmittag ein wegen Mordes in seinem Heimatland gesuchter Rumäne ins Netz gegangen. Gegen den Mann ist ein internationaler Haftbefehl aufrecht.

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Wie sicher dürfen sich gesuchte Schwerverbrecher sein, in den Schengenländern unerkannt reisen zu können? Diese Frage stellt sich im Fall eines 30-jährigen Landarbeiters aus Rumänen. Der Mann wird per internationalem Haftbefehl als mutmaßlicher Mörder gesucht. Am Freitag gegen 16 Uhr wollte er von Italien kommend nach Kärnten einreisen und weiter in seine Heimat fahren. Dabei kam dem Gesuchten jedoch eine große Schengen-Ausgleichskontrolle des Landespolizeikommandos in die Quere. Alle Fahrzeuge wurden an der Autobahngrenze in Thörl-Maglern auf den alten Zollamtsplatz ausgeleitet und dort genauestens kontrolliert.
Dabei bewiesen Beamte der Grenzpolizeiinspektion Lavamünd viel kriminalistischen Spürsinn. Bei genauesten Kontrollen von Dokumenten des 30-Jährigen stellte sich heraus, dass er per Haftbefehl gesucht wird. Sofort klickten die Handschellen. Für einen möglichen Fluchtversuch war es durch das massive Polizeiaufgebot zu spät.
Der Landarbeiter wurde nach einer ersten kurzen Einvernahme sofort in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Schon in wenigen Tagen soll er in seine Heimat überstellt werden.










