Polizei durchsuchte Google-Büro in Seoul

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Der US-Internetkonzern Google ist wegen des Sammelns von Bewegungsdaten in Südkorea ins Visier der Justiz geraten. Die südkoreanische Polizei teilte am Dienstag mit, Büroräume von Google durchsucht zu haben. Dabei sei man dem Verdacht nachgegangen, dass die auf Mobilfunk-Werbung spezialisierte Google-Einheit AdMob illegal Daten erhoben habe.
"Wir verdächtigen AdMob, personalisierte Bewegungsdaten ohne Bewilligung oder Zustimmung der Koreanischen Kommunikations-Kommission gesammelt zu haben", sagte ein Polizei-Sprecher. Google bestätigte die Durchsuchung. Der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber wolle bei der Untersuchung kooperieren, sagte ein Sprecher des US-Konzerns.
Erst vor wenigen Tagen war der US-Technologieriese Apple wegen der Speicherung persönlicher Daten der Nutzer des Multifunktionshandys iPhone in die Kritik geraten. Politiker weltweit forderten Apple-Chef Steve Jobs auf, zu erklären, weshalb diese Daten gesammelt und gespeichert würden. Bewegungsprofile zählen zu den sensibelsten persönlichen Daten überhaupt. Google selbst war wegen des Sammelns von Daten im Rahmen ihres "Street View"-Projekts häufig im Visier von Datenschützern.











