19-jähriger Deutscher starb beim Schifahren in Osttirol
Sonntagvormittag war im Brunnalmschigebiet ein 19-jähriger deutscher Schifahrer unterwegs. Als er den organisierten Schiraum verließ, kam er zu Fall und stürzte acht bis zehn Meter in die Tiefe. Im Krankenhaus Lienz ist er an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

Foto © APA/Roland Schlager
Tragisch endete am Sonntag der Osterurlaub einer 30-köpfigen Gruppe des Deutschen Alpenvereins in St. Jakob in Defereggen beim Schifahren. Der Leiter der Gruppe, ein 19-Jähriger, starb bei einem Schiausflug. Er war gegen 11 Uhr von der Moosalm im Schigebiet Brunnalm in Richtung Mittelstation Mooserberg unterwegs. Der Schifahrer, er galt für sein Alter als sehr erfahrener Fahrer, verließ etwas unterhalb der Moosalm den gesicherten Schiraum und fuhr im freien Schiraum weiter. Wie die Schispuren zeigten, dürfte er versucht haben, eine apere Stelle mit hoher Geschwindigkeit zu überspringen. Dabei kam der junge Mann im bereits aufgeweichten Schnee zu Sturz und prallte im aperen Gelände auf freiliegende Steine. Der Schifahrer stürzte acht bis zehn Meter steil bergab. Ein Mitglied der deutschen Schigruppe, ein 16-jähriges Mädchen, fand den 19-Jährigen leblos am Fuße des Hanges und verständigte sofort die Rettung. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Deutsche mit dem Hubschrauber "Martin 4" ins Krankenhaus Lienz geflogen. Dort erlag der 19-Jährige am Nachmittag seinen schweren Verletzungen.











