Familiendrama in Nantes: Geliebte aufgetaucht
Im Zusammenhang mit dem Fünffach-Mord in Frankreich wurde die Geliebte des verschwundenen Familienvaters, der im Verdacht steht, seine Frau und die vier Kinder im Alter von 14 bis 21 Jahren getötet zu haben, ausfindig gemacht.

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Im westfranzösischen Familiendrama mit fünf Toten ist eine Geliebte des verschwundenen Vaters aufgetaucht und hat der Polizei Hinweise gegeben. Dazu zählen laut Radiosender Europe 1 SMS-Nachrichten auf ihrem Handy. Die Frau soll dem Mann zudem 50.000 Euro geliehen haben. Der verschwundene 50-jährige Familienvater steht im Verdacht, seine Frau und die vier Kinder getötet zu haben.
Der Vater wird aber zunächst nur als wichtiger Zeuge gesucht - nun auch international. Zuletzt soll er in Roquebrune-sur-Argens in Südfrankreich gesehen worden sein. Die Leichen der Frau und der gemeinsamen vier Kinder waren im Garten des Reihenhauses der Familie gefunden worden. Die Autopsie ergab, dass sie am 3. oder 4. April methodisch mit jeweils zwei Schüssen aus nächster Nähe im Schlaf getötet wurden.
Untersucht wird jetzt, ob die Opfer vorher betäubt wurden. Die Tatwaffe, ein Gewehr, wurde noch nicht entdeckt. Der Familienvater hatte eine derartige Waffe kurz zuvor geerbt. Die Familie galt seit drei Wochen als vermisst. Nachbarn hatten die Polizei auf ihr Verschwinden aufmerksam gemacht.











