Mehr als 20 Tote bei Fährunglück in Bangladesch
Beim Untergang einer Fähre im Osten von Bangladesch sind am Donnerstag mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Bisher seien 23 Todesopfer geborgen worden, die meisten Opfer seien Frauen und Kinder, sagte ein Polizeibeamter. Taucher würden weitere Tote aus dem im Fluss Meghna untergegangenen Schiff bergen.
Mindestens 60 Menschen hätten schwimmend das Ufer erreichen können, zahlreiche weitere würden noch vermisst. Die Fähre war offenbar überladen, die genaue Zahl der Passagiere an Bord war aber zunächst unklar.
Der Unfall ereignete sich nahe der Ortschaft Sarail, 90 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt. Die Fähre fuhr laut Polizei in den frühen Morgenstunden auf das Wrack eines vor wenigen Tagen gesunkenen Frachtschiffs auf. Die meisten Passagiere schliefen zum Zeitpunkt des Unglücks. Am Ufer versammelten sich tausende Anrainer, um den Rettungsarbeiten beizuwohnen.
Fähren sind in Bangladesch mit seinen 230 Flüssen ein häufig benutztes Verkehrsmittel. In dem Land, einem der ärmsten der Welt, kommt es immer wieder zu schweren Schiffsunfällen. Sicherheitsstandards werde oft nicht eingehalten, die Schiffe sind häufig überladen.










