Prozess: 36-Jährigen mit Bierflasche niedergeschlagen
Ein 17-jähriger Schüler steht am heutigen Montag am Landesgericht Klagenfurt vor einem Schöffensenat. Er ist dringend verdächtig, letzten November in Feldkirchen gemeinsam mit zwei Komplizen einen Mann brutal attackiert und beraubt zu haben.

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Die Täter versetzten ihrem Opfer Fußtritte und schlugen ihm mit einer Bierflasche auf den Hinterkopf. Die Beute bestand in 60 Euro sowie einem Handy. Gegen die Komplizen gibt es ein gesondertes Verfahren.
Hintergrund
Zu einer Zechtour durch Klagenfurter Lokale trafen sich in besagter Nacht ein Selbstständiger (25) aus Feldkirchen und ein Baggerfahrer (35) aus St. Veit/Glan. Das Duo traf einen Klagenfurter Schüler (17). Zu dritt zog man weiter und machte frühmorgens die Bekanntschaft eines Vermessungstechnikers (36) aus Klagenfurt. Dieser wollte noch etwas erleben. Seine neuen Bekannten animierten ihn zu einem Ausflug in ein Villacher Bordell. Die angeheiterte Runde stieg in den Wagen des St. Veiters und fuhr los in Richtung Feldkirchen.
Auf einen einsamen Feldweg im Bleistätter Moor südlich von Feldkirchen steißen "die drei Männer den 36-Jährigen zu Boden, schlugen ihm eine Bierflasche über den Kopf und traten mehrmals gegen seinen Oberkörper", schildert damals Obstlt. Arnold Holzmann, Bezirkspolizeikommandant von Feldkirchen, den brutalen Raub. "Der Techniker flehte um sein Leben, dann stellte er sich tot. Die Täter raubten ihm die 60 Euro und sein Handy. Sie flüchteten, ließen den Verletzten im Schnee liegen." Das Opfer rappelte sich auf, irrte umher, kam gegen 6 Uhr zu einem Haus, wo es Hilfe fand. Die Polizei wurde alarmiert.










