Kosmetikmarkt auf 966 Millionen Euro gewachsen

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Die Österreicher haben 2010 erneut mehr Geld für Körperpflege ausgegeben: 966 Millionen Euro wurden in Haut und Haare investiert, ein Plus von drei Prozent im Vergleich zu 2009. Für diese Daten hat der Marktforscher Nielsen den Absatz von Kosmetika im Lebensmitteleinzelhandel (ohne Hofer und Lidl, Anm.) und im Drogeriefachhandel - Bipa, dm und Schlecker - angeschaut.
Haut- und Mundpflege sowie dekorative Kosmetik seien die Triebfedern des Wachstums gewesen. "Aber auch Deomittel (plus fünf Prozent) und Düfte (plus drei Prozent) zeigen deutliche Umsatzzuwächse", berichtete Irene Szimak, Sprecherin von Kosmetik transparent, der Kommunikationsplattform der Markenkosmetikhersteller, am Donnerstag. Sonnenschutz verbuchte einen Zuwachs von sieben Prozent.
In Sachen Haut fließt mit rund 100 Millionen Euro nach wie vor das meiste Geld in die Gesichtsreinigung und -pflege. Männerprodukte liegen bei den Ausgaben anteilsmäßig bei nur sieben Prozent, haben aber wieder ein großes Plus von zwölf Prozent bei Pflege und Reinigung verbucht, erläuterte Szimak.
Haarpflege kommt auf rund 176 Millionen Euro Umsatz. Bei der Zahnpflege setzen sich immer mehr Konsumenten unter Strom: Die Nielsen-Zahlen zeigen 25 Prozent Wachstum bei Netz- und Akkugeräten. Handzahnbürsten verbuchten ein Plus von drei Prozent. Spezialprodukte wie Zahnseide haben um acht Prozent zugelegt, Mundspülungen um zehn Prozent. Das viertgrößte Segment, die dekorative Kosmetik, hat ein Wachstum von fünf Prozent erzielt. Diesmal lagen die Nägel vorne.











