Baby und Mutter mit Stahlrute misshandelt
Ein 18-jähriger Mann aus Wien steht im Verdacht, ein eineinhalb jähriges Baby sowie dessen 18-jährige Mutter über längere Zeit mit einer Stahlrute misshandelt zu haben. Der Köper des Kindes war mit Hämatomen übersät.

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Ein 18-jähriger Mann aus Wien steht im Verdacht, ein eineinhalb jähriges Baby sowie dessen Mutter (18) über zwei Monate hinweg immer wieder mit einer Stahlrute misshandelt zu haben. Der Körper des Kleinkindes war nach Polizeiangaben vom Mittwoch mit Hämatomen übersät, Lebensgefahr habe jedoch nicht bestanden.
Die Eltern der 18-Jährigen hatten Alarm geschlagen, nachdem sich die junge Frau in letzter Zeit zusehends von ihrer Familie zurückgezogen hatte. Am Sonntag besuchten sie die Tochter, das Enkelkind sowie den Lebensgefährten in deren Wohnung in Wien-Brigittenau. Die junge Frau wirkte bei dem Zusammentreffen allerdings verängstigt. Darüber hinaus wiesen Mutter und Kind mehrere sichtbare Verletzungen auf.
Auf die Blessuren angesprochen, schaltete sich der Lebensgefährte ein und meinte, dass das Baby am Vortag von einer Sitzbank gefallen sei. Als dieser kurz danach die Wohnung verließ, fasste die 18-Jährige Mut und vertraute sich ihren Eltern an. Demnach soll der junge Mann Mutter und Kind über rund zwei Monate regelmäßig mit einer 50 Zentimeter langen Stahlrute geschlagen haben. Die geschockten (Groß-)Eltern brachten Tochter und Enkelkind sofort ins Spital.
Der mutmaßliche Täter hat im Zuge seiner Einvernahme bestritten, seine Lebensgefährtin sowie das Baby mit einer Stahlrute misshandelt zu haben. Er habe das Kind "lediglich" ein paar Mal mit der flachen Hand geschlagen.
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Bild vergrößernMit dieser Stahlrute schlug der Verdächtige auf das Baby und seine Mutter ein Foto © APA











