Klimakonferenz in Bangkok eröffnet

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Überschattet von der Atomkatastrophe in Japan hat am Sonntag in Thailand eine UNO-Klimakonferenz begonnen. Eigentlich sollte es bei dem mehrtägigen Arbeitsgruppen-Treffen in Bangkok vor allem um die Vorbereitung der UNO-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban im Dezember gehen, doch das Unglück in Fukushima veränderte den Fokus.
Die Ereignisse in Japan haben ganz sicher Auswirkungen auf die Debatte in Bangkok und auch auf die internationalen Verhandlungen über eine Bekämpfung der Erderwärmung, wie der EU-Verhandlungsleiter Artur Runge-Metzger sagte. Im Kampf gegen den Klimawandel hatten mehrere Staaten, darunter die USA, in der Vergangenheit die Vorteile der Atomenergie propagiert. Sie verwiesen darauf, dass Atomkraftwerke kein klimaschädliches Kohlendioxid ausstoßen.
"Die Europäische Union muss mit viel Engagement in die Verhandlungen gehen. Je konkreter die Forderungen der EU, umso größer wird der Druck auf andere Länder wie USA, China, Brasilien, Indien, Russland. Unser gemeinsames Ziel muss ein verbindliches Klimaschutzabkommen sein", sagte der österreichische Umweltminister Berlakovich im Vorfeld.
Das Treffen in Bangkok soll am Freitag zu Ende gehen. Es folgt auf den Klimagipfel im mexikanischen Cancun im vergangenen Dezember.








