Kaiser zeigt Solidarität mit Katastrophenopfern

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Kaiser Akihito steht seinen Landsleuten in der größten Katastrophe in Japan seit dem Zweiten Weltkrieg mit rührenden Gesten der Solidarität bei. Am Wochenende ließen der 77-jährige Tenno und seine Frau Michiko Baderäume für Bedienstete in ihrer kaiserlichen Villa im ostjapanischen Ort Nasu nahe der Unglücksregion für Opfer des Erdbebens und Tsunamis öffnen.
Erste Obdachlose aus einem der Notlager in der Nachbarprovinz Fukushima, wo viele Menschen seit Tagen bei Kälte und Versorgungsmangel ausharren, konnten dadurch nun endlich wieder ein heißes Bad nehmen, wie die Agentur Jiji meldete. Um die Bemühungen der Bevölkerung zum Elektrizitätssparen zu unterstützen, lässt auch der Monarch in seiner Residenz in Tokio jeden Tag für ein paar Stunden den Strom abschalten. Auch ließ das Kaiserpaar Hilfsgelder in die Katastrophenregion schicken, wie japanische Medien berichteten.










