Grund für Unfall mit vier Toten in Kärnten unklar

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Keine neuen Erkenntnisse der Polizei hat es am Montag zu dem schweren Verkehrsunfall, der am Sonntag in Wernberg (Bezirk Villach-Land) vier Todesopfer gefordert hatte, gegeben. Bei dem Unfall kamen eine 35-jährige Villacherin, ihre zehnjährige Tochter und zwei Nachbarmädchen im Alter von sieben und neun Jahren noch an der Unfallstelle ums Leben.
Warum die Lenkerin auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem Auto frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw gekracht war, blieb vorerst unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Die Frau war mit den drei Mädchen und einem kleinen Hund in einem "Ford Ka" auf der Kärntner Bundesstraße (B83) von Wernberg in Richtung Villach unterwegs. Auf Höhe von Zauchen geriet sie mit dem Auto auf einer Brücke ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. In dem Moment kam ihr ein Pkw entgegen, Am Steuer saß ein 58-jähriger Berufsschullehrer aus Ebenwald (Bezirk Villach-Land), er konnte den Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern.
Der Kleinwagen wurde quergestellt und prallte gegen das Brückengeländer, das Fahrzeug wurde dabei praktisch völlig zerstört. Die Villacherin und die drei Kinder waren laut Polizei sofort tot, auch der Hund überlebte nicht. Der Lenker des zweiten Autos und seine 52-jährige Beifahrerin kamen mit leichten Verletzungen davon. Am Sonntagnachmittag waren noch Sachverständige vor Ort, um der Unfallursache auf den Grund zu gehen. Eine von vielen Vermutungen geht in die Richtung, dass die Lenkerin womöglich vom Hund abgelenkt wurde.
Der 40-jährige Ehemann der Villacherin war mit seinem Auto hinter seiner Frau hergefahren, er musste den Unfall mit ansehen. Er und sein 16-jähriger Stiefsohn befinden sich in psychologischer Betreuung. Ob die genaue Unfallursache jemals geklärt werden kann, steht noch nicht fest.










