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Zuletzt aktualisiert: 18.03.2011 um 07:46 UhrKommentare

Milliardärin Heidi Horten wird erpresst

Mit geschätzten drei Milliarden Euro gilt sie als eine der reichsten Österreicherinnen, jetzt wird die am Wörthersee lebende Erbin Heidi Horten von einem Ex-Mitarbeiter erpresst.

KAC-Fan Heidi Horten

Foto © GEPAKAC-Fan Heidi Horten

Die drittreichste Österreicherin, die Kaufhaus-Erbin Heidi Horten, ist offenbar in das Visier eines Erpressers geraten. Ein ehemaliger Mitarbeiter soll von der 70-jährigen Milliardärin einen Millionenbetrag fordern, berichtete die "Kronen Zeitung" in ihrer am Freitag erschienenen Ausgabe. Seitens der Kärntner Polizei wurde lediglich das Einlangen einer Anzeige bestätigt, für die Ermittlung zuständig ist die Sicherheitsdirektion. Auskunftsberechtigt war hingegen die Staatsanwaltschaft Klagenfurt, diese war vorerst aber nicht erreichbar.

Geht es nach der "Kronen Zeitung", ist das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) für den Fall zuständig. "Das ist keine Staatsschutzangelegenheit", hieß es allerdings auf APA-Anfrage. Bei dem Erpresser soll es sich um einen Ex-Mitarbeiter der am Wörthersee lebenden Gönnerin des österreichischen Eishockey-Rekordmeisters KAC handeln. Über die Hintergründe war vorerst nichts bekannt.

Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat wegen der versuchten Erpressung eines Millionenbetrages von Kaufhaus-Erbin Heidi Horten Ermittlungen aufgenommen. Laut "Kronen Zeitung" soll ein ehemaliger Mitarbeiter der Milliardärin der Erpresser sein. Staatsanwaltschaftssprecher Helmut Jamnig sagte am Freitag auf APA-Anfrage, dies müsse erst geprüft werden.

"Wir haben aufgrund eines Berichtes des Landespolizeikommandos vor drei Tagen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet", so Jamnig. Die Anzeige sei aus dem "Kreis des Opfers" eingebracht worden. Ob es sich bei dem Täter tatsächlich um einen ehemaligen Mitarbeiter handelt, müsse erst abgeklärt werden. "Es geht aber in die Richtung, dass hier ein möglicher Verdacht besteht", erklärte der Staatsanwalt.

Quelle: APA

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