Prozess wegen Baby-Entführung am 11. April
Der Prozess gegen jene Tirolerin, die im Juni des vergangenen Jahres ein damals drei Monate altes Mädchen in einem Salzburger Kaufhaus entführt hatte, findet am 11. April am Innsbrucker Landesgericht statt. Der Frau wird von der Anklage neben Kindesentziehung das Verbrechen der Untreue und Urkundenfälschung vorgeworfen.
"Das Verfahren wird Richter Markus Neyer führen", bestätigte ein Sprecher des Landesgerichts einen entsprechenden Bericht der "Tiroler Tageszeitung". Die 33-Jährige soll ihren ehemaligen Arbeitgeber um einen Betrag jenseits der 50.000 Euro erleichtert haben. Laut TT will Verteidiger Matthias Kapferer beweisen, dass beide Dinge mit dem psychischen Zustand der Frau zusammenhängen.
Die Tirolerin hatte das Mädchen entführt, während seine Mutter gerade Gewand in einer Umkleidekabine anprobierte. Obwohl das Einkaufszentrum unmittelbar danach abgeriegelt worden war, gelang der Täterin die Flucht. Aufgrund der veröffentlichten Bilder aus der Überwachungskamera gingen jedoch bald Hinweise ein. Eine großangelegte Fahndung führte schließlich zum Erfolg. Die Frau wurde fünf Stunden nach der Entführung in Bayern in Grenznähe zu Tirol festgenommen. Das Baby konnte den Eltern unverletzt und wohlauf übergeben werden.











