Österreich durch Atomunfall nicht gefährdet

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Sollte es zum Gau in den japanischen AKW Fukushima I oder II kommen, wird es in Österreich keine Auswirkungen geben. Davon zeigte sich Umweltminister Berlakovich am Samstag bei einem Besuch der österreichischen Strahlenschutzbehörde in Wien vor Journalisten überzeugt. "Wir sind nicht gefährdet", sagte er.
Der Bereitschaftsdienst der Strahlenschutzbehörde wurde verstärkt, man stehe permanent mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sowie dem EU-Strahlenfrühwarnsystem in Kontakt, so Berlakovich. Direkte Daten vom japanischen Frühwarnsystem bekommen die Österreicher nicht, "das macht auch keinen Sinn wegen der Distanz".
"Unsere Experten sagen, es werde keine radioaktive Wolke nach Österreich kommen", sagte der Umweltminister im Hinblick auf Meldungen aus Deutschland, wonach eine stark verdünnte radioaktive Wolke nach Mitteleuropa gelangen könnte. "Die Distanz ist groß, bis zu uns wird radioaktives Material deponiert, ausgeregnet, das heißt, es wird nichts spürbar sein", zeigte sich einer der heimischen Strahlenschutzexperten überzeugt.
Berlakovich fühlte sich auch in Österreichs Haltung zur Atomkraft bestärkt: "Der Unfall hat wieder einmal bestätigt, dass Atomtechnologie keine sichere Technologie ist." Der Weg Österreichs, seine Energieversorgung ohne Atomkraft sicherzustellen, sei bestätigt worden.
"Unser Mitgefühl gilt der japanischen Bevölkerung", betonte der Umweltminister. Neben der Atomgefahr gehe es auch nach wie vor um die Bergung der Verschütteten und Opfer des Erdbebens und des Tsunamis.











