Lugner wegen Ruby vielleicht bald ohne Loge?

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Ruby Rubacuori hat nach dem italienischen Premier Berlusconi einen weiteren Mann in die Bredouille gebracht. Opernball-Organisatorin Treichl-Stürgkh ist über die Einladung des Callgirls durch Richard Lugner derart erbost, dass sie erwägt, ihm kommendes Jahr keine Loge zu geben. Für 2012 gebe es bereits viele Vorbestellungen. "Ich weiß nicht, ob ich ihn da berücksichtigen kann", sagte sie zur APA.
Der Baumeister wollte sich den "Doppelstandard" nicht gefallen lassen. "Die Besucher und Besucherinnen am Opernball werden auch schon mal was mit jemandem gehabt haben", sagte Lugner gegenüber der APA.
Ganz und gar nicht toll findet den Auftritt Treichl-Stürgkh, die Lugner sogar noch verteidigt hatte, als er 2008 mit Dita von Teese eine Striptease-Tänzerin zum Ball gebracht hatte. "Das ist aber jetzt die größte Peinlichkeit, die Herr Lugner jemals gemacht hat. Es ist traurig, beschämend und pietätlos", sagte die Organisatorin.
"Ich habe nichts gegen das Mädchen. Sie ist ein Opfer, das das beste aus seinem tragischen Schicksal gemacht hat", meinte die Organisatorin. Aber eine Prosituierte, die noch dazu in einem schwebenden Verfahren rund um den italienischen Ministerpräsidenten stecke, zum Opernball zu holen, sei "höchst gefährlich".
Richard Lugner machte sich indes vor allem darüber Sorgen, ob seine Lugner City dem Ansturm bei der Autogrammstunde standhalten wird. "Der Trubel ist enorm. Ich habe Angst, dass uns die Leute die Türen einlaufen", meinte er.
Dass es eigentlich keinen Grund gibt, sich von Ruby ein Autogramm zu holen, da sie außer einer etwaigen Beziehung mit Berlusconi nichts vorzuweisen hat, ließ Lugner nicht gelten. "Sie ist eine wunderschöne Frau. Sie war auch keine Prosituierte, sondern bei einem Escort-Service, erklärte der Baumeister.











