Wieder 30 Tote im mexikanischen Drogenkrieg

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Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen im mexikanischen Drogenkrieg sind nach Polizeiangaben mindestens 30 Menschen getötet worden. In der berüchtigten Grenzstadt Ciudad Juárez wurden zwischen Freitagabend und Samstag bei verschiedenen Schießereien elf Menschen getötet, wie die Behörden mitteilten. Bei einer weiteren Schießerei auf einer Autobahn tötete ein Schütze laut Polizei fünf Männer.
In einem Vorort der Stadt Monterrey kamen in der Nacht auf Samstag beim Einsatz einer Sondereinheit von Polizei und Soldaten im Kampf gegen den Drogenkrieg nach Behördenangaben sieben Angreifer ums Leben. Zudem sei ein Zivilist ums Leben gekommen, nachdem die Angreifer das Feuer eröffnet hatten. Zur gleichen Zeit warf ein Unbekannter in der westlichen Stadt Guadalajara eine Splittergranate auf die Veranda einer Bar, in der sich zahlreiche Menschen aufhielten. Bewaffnete eröffneten daraufhin das Feuer an der Bar. Sechs Menschen starben, mehr als 20 wurden verletzt.
In Mexiko liefern sich mehrere Drogenkartelle eine blutige Auseinandersetzung um die Schmuggelrouten in die USA. Seit Ende 2006 kamen im mexikanischen Drogenkrieg mehr als 34.600 Menschen ums Leben.











