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Zuletzt aktualisiert: 24.01.2011 um 13:59 UhrKommentare

Neuschnee sorgte für Chaos auf heimischen Straßen

Vor allem im Osten ist es heute Früh zu Verkehrsbehinderungen wegen starker Schneefälle gekommen.

Foto © APA

Neuschnee hat Montag früh in Teilen Österreichs zu Verkehrsbehinderungen geführt. Hauptbetroffen waren die Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich, wo die Wiener Außenringautobahn (A21) ab 5.00 Uhr für rund fünf Stunden für Lkw ab 3,5 Tonnen gesperrt wurde. Unfälle verliefen halbwegs glimpflich.

In Oberösterreich blieben auf der Innkreisautobahn (A8) bei Suben (Bezirk Schärding) in Fahrtrichtung Passau einige Lkw hängen. Auf den Landesstraßen herrschten tiefwinterliche Bedingungen, überwiegend mit Schneefahrbahnen und vereinzelt -verwehungen. Auf zahlreichen Verbindungen mussten Ketten angelegt werden. Bei Unfällen im Land blieb es bei Blechschäden, ebenso auf der Westautobahn (A1) in Salzburg an der Grenze zu Oberösterreich.

Nach der Sperre der A21 in Niederösterreich für Lkw ist ein befürchtetes Verkehrschaos ausgeblieben. Unklarheiten gab es zunächst durch die Anzeige auf dem Verkehrsleitsystem beim Knoten Steinhäusl - an der Abzweigung der A21 von der Westautobahn -, aus der nicht klar hervorging, dass das Fahrverbot ausschließlich für Lkw galt. "Abgesehen von dieser Verwirrung und einigen 'Ausrutschern' im Bereich Steinhäusl hat es keine Probleme gegeben", hieß es beim ÖAMTC. Einige Lkw seien trotz Fahrverbots auf der A21 unterwegs gewesen. Kettenpflicht für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gab es auf mehreren Bundes- und Landesstraßen in Niederösterreich. Im Most- und im Industrieviertel gab es bis zu 35 Zentimeter Neuschnee.

Im Nord- und Mittelburgenland hatten in der Früh bis zu zehn Zentimeter Neuschnee für winterliche Fahrverhältnisse gesorgt. Zweimal mussten auch die Rettungskräfte ausrücken. Bei einem Verkehrsunfall auf der B50 nahe Steinberg-Dörfl (Bezirk Oberpullendorf) wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. In Wulkaprodersdorf erlitt ein Fahrzeuginsasse bei einem Unfall eine Verletzung.

In Wien stand der Winterdienst der Magistratsabteilung 48 im Volleinsatz. Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln gab es in der Früh kleinere Probleme.

In Tirol wurde Kettenpflicht auf einigen Straßenabschnitten verhängt, unter anderem auf der Jenbacher Landesstraße für alle Fahrzeuge. Auf der Eibergbundesstraße und der Wildschönauer-Landesstraße mussten Lkw ab 3,5 Tonnen Ketten montieren, auf der Achenseebundesstraße Schwerfahrzeuge ab 7,5 Tonnen.


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