Rekordflut an der Elbe - doch die Deiche halten

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Das Hochwasser an der Elbe hat am Wochenende vielerorts Rekordhöhen erreicht. Doch die Deiche hielten bisher. Hunderte Helfer waren zwischen Lauenburg in Schleswig- Holstein und Wittenberge in Brandenburg unterwegs, um die Deiche zu überwachen und Sickerstellen auszubessern. Mancherorts sank der Pegelstand bereits wieder leicht. Entwarnung konnten die Katastrophenstäbe aber noch nicht geben.
Sorge bereiten den Helfern zwei provisorische Sanddeiche in Niedersachsen, die rund 60 Häuser im Ort Alt Garge schützen. In dem Ortsteil von Bleckede bei Lüneburg stieg der Wasserstand Sonntag früh auf 11,46 Meter, acht Zentimeter über die Rekordmarke der Jahrhundertflut von 2006. Auch in Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern und Lauenburg knackte der Pegelstand die bisherigen Höchstwerte. Am Abend wurde die Hochwasserwelle in Geesthacht bei Hamburg erwartet.
Von Entspannung könne noch keine Rede sein, sagte die Sprecherin des Katastrophenstabes im Landkreis Lüneburg, Sigrid Ruth, am Sonntag. "Wir können nur sagen, dass es in der Nacht keine Verschlechterung der Situation gegeben hat. Die Pegelstände sind eher konstant." Entlang der Elbe seien derzeit Tag und Nacht die Deichläufer unterwegs.
Die Wassermassen der Elbe erschweren zudem den Abfluss ihrer Nebenflüsse. Bereits am Freitag war daher damit begonnen worden, an der Löcknitz in Nordbrandenburg den 2.200 Hektar großen Sommerpolder der Lenzer Wische zu fluten. An der Havel stand Sonntag früh das Hochwasser mit 4,39 Meter am Pegel Havelberg Stadt nach wie vor über dem Richtwert für Alarmstufe 4 - Tendenz gleichbleibend.











