Möbel um 48.000 Euro bestellt und nicht bezahlt
Eine 40-jährige Frau hat mit Hilfe von gefälschten Inlandsüberweisungen Möbel im Wert von rund 48.000 Euro im Versandhandel bestellt.

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Eine 40-jährige Salzburgerin hat laut Polizei im vergangenen Sommer bei einem Möbelhaus in Hallein (Tennengau) in zwei Tranchen Waren im Gesamtwert von 48.176 Euro auf Lieferschein bestellt, sie aber nicht bezahlt. Ein Großteil der Möbel im Wert von 38.876 Euro wurde auch ausgefolgt. Die Frau wird wegen schweren und versuchten schweren Betruges bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, teilte die Sicherheitsdirektion Salzburg mit.
Gefälschte Inlandsüberweisung
Einige Tage nach der ersten Bestellung im Juli legte die Salzburgerin "eine von ihr gefälschte Inlandsüberweisung und Versicherungsbestätigung" vor, berichteten die Ermittler. Dem Verkäufer erschien sie vertrauenswürdig. Daher wurden ihr das komplette Schlafzimmer, Wohn- und Esszimmer und die Schafwollteppiche, Türen und Boxen an die Wohnadresse in der Stadt Salzburg ausgeliefert.
Im August bestellte die Beschuldigte erneut auf Lieferschein weiteres Mobiliar im Wert von 9.300 Euro. Die Mitarbeiter des Möbelgeschäftes waren mittlerweile misstrauisch geworden und folgten die Waren nicht mehr aus. Deshalb ist es hier beim Versuch geblieben. Dem Unternehmen entstand kein Schaden mehr, hieß es. Sie habe sich bei der Bestellung keine großen Gedanken gemacht und sich selbst einfach eingeredet, dass dies schon irgendwie funktionieren werde, gestand die Salzburgerin.











