Mutter des getöteten Cain erstmals einvernommen

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Nach dem gewaltsamen Tod des dreijährigen Cain in Vorarlberg konnte am Mittwoch erstmals seine 25 Jahre alte Mutter einvernommen werden. Näheres wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Wann der tatverdächtige Serbe, der den Sohn seiner Lebensgefährtin am Samstagabend in Bregenz erschlagen haben soll, nach Österreich ausgeliefert wird, war laut Polizei weiter offen.
Die 25-Jährige hatte seit dem Tod ihres Buben am Wochenende wegen des erlittenen schweren Schocks bisher nicht befragt werden können. Sie und ihr älterer sechsjähriger Sohn werden im LKH Bregenz betreut. Gegen die Mutter läuft seit Dienstag ein Ermittlungsverfahren wegen möglicher Vernachlässigung ihrer Fürsorge- und Obhutpflichten.
Der am Montag 26 Jahre alt gewordene Serbe wurde von den Schweizer Sicherheitsbehörden ebenfalls schon einvernommen, über die Inhalte gab es aber zunächst keine Information. Der tatverdächtige Lebensgefährte der 25-Jährigen war am Dienstagnachmittag nach zweitägiger Flucht im Zuge einer Verkehrskontrolle im Schweizer Kanton Appenzell-Ausserrhoden widerstandslos festgenommen worden und wurde in der Strafanstalt Gmünden in Niederteufen (Kanton Appenzell-Ausserrhoden) inhaftiert. Der Auslieferungstermin für den in Vorarlberg aufgewachsenen Serben stand am Mittwoch noch nicht fest.
Dass sich der 26-Jährige, wie in Medien kolportiert wurde, nach Serbien absetzen wollte, nannte Schwendinger ein "totales Gerücht". Diesbezüglich gebe es keine Hinweise, dasselbe gilt für Berichte über mögliche Fluchthelfer. In den Bereich der Vermutungen verwies er auch Berichte, wonach Cain mit einem Besenstiel misshandelt worden sei. Dafür gebe es "keinen objektiven Beweis", sagte Schwendinger. Stimmen dürfte hingegen, dass der Mann im vergangenen Jahr in Serbien in einen tödlichen Autounfall verwicket war. Auch dafür gebe es aber noch keine offizielle Bestätigung, so Schwendinger.











