Island will gestrandeten Eisbären Asyl gewähren

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In Island gestrandete Eisbären sollen künftig nicht mehr abgeschossen werden, sondern vorübergehendes Asyl erhalten. Der Bürgermeister der Hauptstadt, der Komiker Jon Gnarr, versucht mit seinem Plan, in einem Familienpark in Reykjavik geeignete Bassins und Gehege zu errichten, offenbar ein von vielen als Scherz angesehenes Wahlversprechen einzulösen.
Laut einer Sprecherin Gnarrs ist es die Grundidee, dass die Eisbären nicht für immer in Gefangenschaft bleiben, sondern nach einem "Gastaufenthalt" auf Island wieder in ihre arktische Freiheit entlassen werden. In den vergangenen Jahren sind in Island nach längerer Pause wieder insgesamt drei Eisbären aufgetaucht.
Die für den Menschen gefährlichen Tiere kamen vermutlich via Eisschollen aus Grönland. Sie wurden allesamt ohne Umschweife erlegt. Wie die für die Errichtung des Eisbären-Asyls notwendigen, geschätzten 300 Millionen Kronen (1,212 Millionen Euro) aufgetrieben werden könnten, soll im Februar entschieden werden.










