Leiche von Anita K. gefunden
Der Fall der vermissten Anita K. aus dem Waldviertel dürfte nun endgültig geklärt sein. Die Polizei hat die Leiche der Frau bei einem Badeteich in der Slowakei gefunden.

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Die DNA-Ergebnisse seinen eindeutig, so Oberst Franz Polzer, Chef des Landeskriminalamtes Niederösterreich. Der auf einer aufgelassenen Müllhalde in der südlichen Slowakei gefundene Schädelknochen und ein Stoffrest stammen von der 23-jährigen Anita K. aus Eggern (Bezirk Gmünd im Waldviertel). Die Überreste der jungen Niederösterreicherin wurden bereits Anfang Dezember 2010 von der slowakischen Polizei sichergestellt. Jetzt erst liegt das Ergebnis der DNA-Auswertung vor. Dadurch bestätigt sich, dass Anita K. ermordet wurde.
Der Verdacht richtet sich gegen ihren Adoptivvater Erwin Köck (54). Er wurde Mitte November 2010 in Untersuchungshaft genommen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass Köck Anita K. und ihre ältere Schwester von Kindheit auf missbraucht hatte. Es entstand eine Dreiecksbeziehung. Als Anita K. einen 30-jährigen Mann kennenlernte und aus der Dreiecksbeziehung ausbrechen wollte, kam es zur Tragödie.
Beamte hielten Mörder für Sandler
Am 29. Oktober 2010 traf sie sich mit ihrem Adoptivvater in dessen Haus in Eggern zu einer letzten Aussprache. Seither wurde sie nicht mehr gesehen.
Bei den Ermittlungen stießen die Kriminalisten auf die aufgelassene Müllhalde in der Süd-Slowakei. Dort war Erwin Köck am 30. November 2010, einem Tag nach dem Verschwinden seiner Adoptivtochter, von der Polizei kontrolliert worden. Er trug eine Arbeitskleidung, hatte schmutzige Hände und stand neben brennenden Ölfässern. Im Auto fand die Polizei eine Hacke und einen Teppich. Die Polizisten schlossen auf einen Sandler und ließen den Österreicher gehen.
Erwin Köck kann nicht mehr befragt werden. Er erhängte sich am 7. Dezember 2010 in der Zelle.










