2010 war blutigstes Jahr für Mexiko
2010 war das blutigste Jahr in der Geschichte der Stadt Ciudad Juarez, der Hochburg im mexikanischen Drogenkrieg. 3.111 Menschen seien bei Verbrechen im Zusammenhang mit Rauschgiftkriminalität ums Leben gekommen.

Foto © APA
Allein im Oktober seien 359 Menschen getötet worden. Damit ist die Stadt, in der über eine Million Menschen leben, eine der gefährlichsten der Welt.
Ciudad Juarez liegt an der Grenze zu den USA. Im Jahr 2008 brachen dort Kämpfe zwischen den Drogenbanden Juarez und Sinaloa aus. Seitdem sind die Opferzahlen jedes Jahr gestiegen. In ganz Mexiko sind seit der Eskalation des Drogenkrieges vor rund vier Jahren 30.000 Menschen ums Leben gekommen. Damals startete Präsident Felipe Calderon eine Offensive gegen die Drogenmafia.










