Rettungsfahrzeug stürzte von A2-Brücke
Ein Zivildiener stürzte Freitagvormittag mit einem Rotkreuz-Wagen bei Wolfsberg 25 Meter von der Autobahn. Er befindet sich im Klinikum Klagenfurt auf der Intensivstation.

Foto © APA/EggenbergerDas verunglückte Rettungsfahrzeug
Das Rotkreuz-Einsatzfahrzeug wurde wie auf einer Schanze über den Fahrbahnrand hinauskatapultiert, flog meterweit durch die Luft und stürzte dann 25 Meter in die Tiefe. Diese Szenen spielten sich am Freitag gegen 8.30 Uhr auf der Südautobahn in Gräbern bei Wolfsberg ab. Der Lenker, ein 21-jähriger Zivildiener, musste auf die Intensivstation des Klinikums Klagenfurt verlegt werden.
Der 21-Jährige war an seinem letzten Tag als Zivildiener beim Roten Kreuz auf dem Weg nach Graz gewesen, um Medikamente abzuholen. Kurz nach dem Talübergang Auen wurde er laut Polizei aus bisher unbekannter Ursache abgelenkt und der Rotkreuz-Wagen geriet auf das Bankett. In der Folge stürzte er 25 Meter in die Tiefe. "Zum Glück landete das Fahrzeug in einem Baum", sagt der ermittelnde Beamte der Autobahnpolizei Wolfsberg. "Sonst hätte der Lenker keine Überlebenschance gehabt." Der junge Mann - er war alleine im Auto - schaffte es noch, selbst aus dem Wrack zu steigen und den Notruf zu wählen. Aufgrund des unwegsamen Geländes musste das Team des Rettungshubschraubers C 11, das sich gerade auf dem Heimflug von einem Einsatz in Wolfsberg befand, eine Bergung mit einem 20-Meter-Seil durchführen.
Neben Schulter- und Schnittverletzungen am Oberkörper erlitt der junge Rettungssanitäter auch innere Verletzungen. Er war aber zu jeder Zeit ansprechbar. Laut Rotkreuz-Sprecherin Melanie Reiter hat er sogar aus dem Krankenhaus ausrichten lassen, dass er gerne als freiwilliger Helfer beim Roten Kreuz bleiben möchte.












