Not-OP: Kokain-Päckchen im Magen geplatzt
Am Donnerstag kam ein Kolumbianer mit Magenschmerzen in das LKH Villach. Wie sich herausstellte, hatte der Mann 14 Päckchen mit Kokain im Magen. Eine Not-OP wurde eingeleitet. Am Freitag wurde der Mann vernommen und in die Justizanstalt überstellt.

Foto © APASo sehen die Päckchen aus, die von Drogendealern oft geschluckt werden
Am Donnerstag gegen 8:30 Uhr war ein 39-jähriger Kolumbianer als "Bodypacker" von Spanien nach Österreich unterwegs. Offensichtlich im Bereich von Villach ist im Magen des Kolumbianers ein Plastikbeutel geplatzt. Er ging in das Landeskrankenhaus Villach und gab an, unter Magenschmerzen zu leiden. Bei den Röntgenuntersuchungen stellte sich heraus, dass der Mann 14 Säckchen mit insgesamt 140 Gramm Kokain im Magen hatte.
12.000 Euro wert
Eines der Säcken war geplatzt: Im Zuge einer mehrstündigen Operation mussten alle Säckchen sofort aus dem Magen des Mannes geholt werden. Wäre ein weiteres geplatzt, hätte der Mann vielleicht nicht überlebt. Das Rauschgift war für Deutschland bestimmt gewesen und hatte einen Schwarzmarktwert von rund 12.000 Euro.
Am Freitag wurde der Kolumbianer polizeilich vernommen und in die Justizanstalt Klagenfurt überstellt.










