Winterwetter führte zu Unfällen und Behinderungen
Schnee und Schneeverwehungen haben in der vergangenen Nacht und Freitagfrüh in weiten Teilen Österreichs den Verkehr erneut stark behindert. Betroffen waren vor allem die westlichen Bundesländer bis nach Oberösterreich und auch der Süden Deutschlands.

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Nach Polizeiangaben kam es auf schneeglatter Fahrbahn zu zahlreichen Unfällen und etlichen Straßensperren. In Tirol rutschte gegen 7.15 Uhr ein Schülerbus von einer schneebedeckten Bundesstraße in den Graben. Verletzt wurde bei dem Unfall in Erpfendorf bei St. Johann laut Polizei niemand. Die Passagiere wurden mit anderen Bussen weiterbefördert. Zur Bergung war die Bundesstraße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Auf der Brennerautobahn (A13) war ab der Mautstelle Schönberg Schneefahrbahn. Die Fahrzeuge kamen nur im Schritttempo voran. Der Lawinenwarndienst meldete erhebliche Lawinengefahr.
In Oberösterreich sorgte der seit Donnerstagabend anhaltende Schneefall für zahlreiche Unfälle. In Weitersfelden im Bezirk Freistadt wurde ein 53-jähriger Fußgänger von einem Auto erfasst und verletzt. Die Pkw-Lenkerin hatte ihn im Schneetreiben übersehen. Auf der Westautobahn (A1) sorgte der Neuschnee Freitag früh kurz vor dem Knoten Sattledt im Bezirk Wels-Land in Richtung Wien für einen kilometerlangen Stau: Ein Lkw hatte sich quer gestellt, drei andere Lastwagen konnten nicht mehr stoppen und fuhren auf. Die Feuerwehren standen wegen Fahrzeugbergungen - u.a. in Ohlsdorf im Bezirk Gmunden - im Dauereinsatz.
Auch in ganz Bayern sorgte der Schneefall für massive Verkehrsbehinderungen. Laut dem Deutschen Wetterdienst fiel mehr als ein halber Meter Neuschnee. Nach Polizeiangaben kam es allein in der Oberpfalz und in Niederbayern auf schneeglatter Fahrbahn zu rund 150 Unfällen, die meisten verliefen glimpflich.











