Aufregung um "Ufo" über Innsbruck
Dienstagabend gegen 20.30 liefen die Telefone bei der UFO-Meldestelle in Innsbruck heiß. Augenzeugen berichteten von einer "extrem hellen Feuerkugel" und einem "Zischen". Tatsächlich dürfte es sich um einen außerirdischen Besucher gehandelt haben: einem Boliden-Meteor.

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Eine mysteriöse "leuchtende Feuerkugel" ist laut dem Centralen Forschungsnetz für außergewöhnliche Himmelserscheinungen (CENAP) am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr über Telfs (Bezirk Innsbruck-Land) gesichtet worden. "Ich sah eine extrem helle Feuerkugel von Ost nach West am Himmel, ein vielfaches heller als der Planet Jupiter. Vom ersten Blickkontakt, der direkt vom Dachrand ausging bis zum Verglühen ist gefühlsmäßig eine Ewigkeit vergangen. Ich hab mir sogar eingebildet, ein Zischen zu hören," beschrieb der Beobachter laut CENAP seine Wahrnehmung.
Der deutsche UFO-Forscher und Leiter der UFO-Meldestelle in Mannheim Werner Walter sucht jetzt nach weiteren Detailangaben, beispielsweise um welche Uhrzeit das unbekannte Objekt genau gesehen wurde und ob jemand ebenfalls eine Art krachendes Geräusch oder Rumpeln kurz danach gehört hat.
So oder so höre sich dies nach einem außerirdischen Besucher, einem Boliden-Meteor an. In diesen Nächten sei der Meteorstrom der Geminiden zu erwarten. Der Amateurastronom ersucht um Hinweise. "Wer weiß, vielleicht kam das Ding soweit runter, das jetzt irgendwo ein 'außerirdischer Besucher' auf dem Feld liegt," meinte er in einer Aussendung.
Die UFO-Meldestelle verzeichnete laut Werner Walter bereits eine Flut von Anrufern, die ihre Beobachtungen meldeten. Allerdings habe nicht jede "orange-rote Feuerkugel" ihren Ursprung im Kosmos. Häufig handle es sich um eine Verwechslung mit kleinen Himmelslaternen, die vor allem auf Gartenpartys beliebt sind, erklärte der Amateurastronom. Hinweise zu der Sichtung in Telfs habe es bisher keine gegeben.
Die Meldungen betrafen häufig Wahrnehmungen, die "irgendwann während des Jahres" gemacht wurden und bezogen sich meist auf "minutenlang dahinschwebende Feuerbälle ", bei denen es sich oft um die bereits genannten Miniatur-Heißluftballons handelte, erzählte der 53-Jährige im Gespräch mit der APA. Ruhiger ging es unterdessen bei der Polizei in Telfs zu. Bisher seien keine entsprechenden Anrufe eingegangen.
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Beobachter werden gebeten, sich beim deutschen "UFO-Phone" unter 0049-621-701370 zu melden











