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    Zuletzt aktualisiert: 06.12.2010 um 22:05 UhrKommentare

    Tschetschenen in Österreich: Immer mehr ändern den Namen

    Wer für Krieg in der Heimat nicht zahlt, muss mit Gewalt rechnen. Die Gewalt unter den tschetschenischen Gruppen lässt jedoch auch nicht wegleugnen.

    Mord auf offener Straße n Wien 2009

    Foto © APAMord auf offener Straße n Wien 2009

    Die Hinrichtung eines tschetschenischen Regimekritikers auf offener Straße in Wien und die Verhaftung mutmaßlichen Austro-Terroristen am Flughafen Wien-Schwechat: Wenngleich laut Innenministerium für Österreich keine Terrorgefahr besteht - die Gewalt unter den tschetschenischen Gruppen lässt sich nicht wegleugnen.

    Rund 25.000 Tschetschenen leben in Österreich. "Die Tschetschenen bilden bei uns längst einen Staat im Staat", beschreibt ein Verfassungsschützer die Situation. "Und es werden ständig mehr."

    Kein Wunder, denn die Anerkennungsquote tschetschenischer Asylwerber ist in den Ländern der Europäischen Union hoch. Sie liegt bei etwa 30 Prozent. "Die Tschetschenen passen ihren Asyl-Grund dem Verfahren an", so ein Insider. "Sie sind sehr flexibel und einfallsreich, wenn es um die Frage geht, warum sie nach Österreich gekommen sind." Andererseits sei der Wille, sich zu integrieren, sehr gering.

    Sorgen bereitet den Verfassungsschützern die hohe Gewaltbereitschaft innerhalb der Gruppen. "Wir hören immer wieder, dass Asylanten von Landsleuten zur Kasse gebeten werden. Mit dem Geld wird zu Hause die kämpfende Truppe unterstützt. Das ist nach unserem Gesetz Terrorismus", sagt ein Beamter.

    Zahlen und schweigen

    "Wer nicht bezahlt, dem droht die Isolation, der wird vom kulturellen Leben innerhalb der Tschetschenen ausgeschlossen. Oder ihm wird mit massiver Gewalt gedroht. Kooperiert jemand mit uns, muss er fürchten, dass er umgebracht wird oder seinen Angehörigen in Tschetschenien etwas zustößt. Deshalb lautet die Devise der Betroffenen: Zahlen und schweigen."

    Die Polizei ist noch mit einem anderen Problem konfrontiert: Immer häufiger wechseln Tschetschenen ihren Namen. Einer Namensänderung wird von den Landesregierungen dann zugestimmt, wenn der Antragsteller glaubhaft versichert, dass er gefährdet ist oder verfolgt wird. Doch nicht immer treffen die angeführten Gründe tatsächlich zu. Mitunter dienst eine Namensnennung kriminellen Zwecken. Ein Polizist: "Mit einem österreichischen Namen fällt man bei uns natürlich weniger auf, als mit einem tschetschenischen. Man kann viel leichter untertauchen."

    HANS BREITEGGER

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