Kabeg-Chefin will Augenoperationen forcieren
Ines Manegold will Augenoperationen forcieren und stellt umgekehrt den Sinn von Cochleaimplantaten am Klinikum infrage.

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Die Chefin der Spitalsholding Kabeg, Ines Manegold, will mit den Kabeg-Büros von der St. Veiter Straße auf das Gelände des Klinikums Klagenfurt übersiedeln. Dies erklärte sie Dienstagabend beim "Club Barrique" in Krumpendorf, bei dem sie auch in eine intensive Diskussion geriet.
Zunehmender Bedarf
Weitere Pläne äußerte sie zu zwei medizinischen Themen: "Ich möchte die Wartezeit bei den Katarakten, die ein halbes Jahr beträgt, verringern." Die Katarakt, bekannter als grauer Star, ist eine Trübung der Augenlinse, die durch ein Linsenimplantat behoben wird. "Der Bedarf nimmt zu, daher muss man die Operationskapazitäten anpassen", erklärte dazu am Mittwoch der stellvertretende Medizinische Direktor Jörg Weber. Dies bedeute ein bis zwei Ärzte mehr und ein erfahrenes Pflegeteam dazu. "In der Augenabteilung hat sich die Kapazität schon die letzten drei, vier Jahre erhöht", so Weber.
Umgekehrt stellte Manegold den Sinn von Cochleaimplantaten am Klinikum infrage, da diese Hörprothesen nur acht Mal im Jahr eingesetzt würden, Operationen aber eine bestimmte Fallzahl benötigen würden. Hier verweist Weber allerdings auf die große Erfahrung von Hans Eckel, der ein international angesehener Operateur ist, sodass die Qualität in jedem Fall sichergestellt sei.










