Bankomat-Diebstähle: Spur führt in die Steiermark
Nach zahlreichen Bankomat-Coups könnte nun eine Spur in die Steiermark führen. Drei Männer sollen bei einem Einbruch festgenommen worden sein. Seitens der Sicherheitsdirektion gab man sich vorerst bedeckt.

Foto © Erwin Scheriau/Sujet
Eine mögliche Spur zu den Bankomat-Dieben, die seit Monaten vor allem in Ostösterreich ihr Unwesen treiben, soll es in der Steiermark geben, wie die "Kronenzeitung" (Mittwoch-Ausgabe) berichtete. Demnach sollen einige Einbrecher festgenommen worden sein, eine Überprüfung der DNA eines Verdächtigen soll sich mit einer Spur von einem Tatort in Niederösterreich decken. Seitens der Polizei wurden die Festnahmen nicht bestätigt.
Es soll sich laut dem Blatt um drei Männer aus Serbien handeln, die bei einem Einbruch in der Steiermark verhaftet worden sein sollen. In solchen Fällen wird routinemäßig überprüft, ob Vorgangsweise bzw. DNA mit bereits verübten Delikten bzw. Tatortspuren übereinstimmen. Seitens der Sicherheitsdirektion gab man sich vorerst bedeckt und sprach von "Spekulation".
"Bankomat-Gipfel" in St. Pölten
Seit Februar wurden in Österreich 21 Bankomat-Diebstähle bekannt. 13 Mal gelang es den Tätern, Bargeld zu stehlen, in acht Fällen blieb es beim Versuch. 15 Tatorte lagen in Niederösterreich, drei im Burgenland, zwei in Oberösterreich und einer in der Steiermark. Bei einem "Bankomat-Gipfel" am Dienstag in St. Pölten, an dem Vertreter von Polizei, Wirtschaftskammer und Banken teilnahmen, wurde unter anderem weitere bauliche Maßnahmen vereinbart, die den Tätern das Herausreißen der Geldautomaten erschweren sollen.
Die Ermittler gehen davon aus, dass zumindest vier Tätergruppen am Werk sind. Zahlreiche Diebstähle wurden auch im EU-Ausland verübt - in den Niederlanden sind rund 60 Fälle bekannt, in Tschechien 50 und in der Slowakei 40.











