Todesopferzahl in Kambodscha nach unten revidiert

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Drei Tage nach der Massenpanik auf einer Brücke in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh hat das Land in einer bewegenden Trauerfeier Abschied von den Todesopfern genommen. Unterdessen korrigierte die Regierung Kambodschas die Zahl der bei dem Unglück ums Leben gekommenen Menschen deutlich nach unten. Bei der Panik seien 347 und nicht, wie bisher angegeben, 456 Menschen getötet worden.
Die Trauerzeremonie, an der auch Regierungschef Hun Sen und dessen Frau teilnahmen, fand am Donnerstag in der Nähe der Unglücksbrücke statt. Im ganzen Land waren die Fahnen auf Halbmast gesetzt, in den meisten Schulen fiel der Unterricht aus.
Massen von Menschen hatten am Montagabend versucht, über die Brücke zu einer Feier zum Ende des traditionellen Wasserfestes auf die sogenannte Diamant-Insel zu gelangen, als die Panik ausbrach. Auslöser waren offenbar Gerüchte, dass die Brücke einzustürzen drohte.










