Terrorhinweise aus verschiedenen Quellen
Laut dem Chef der deutschen Bundespolizei stammen die Informationen zu geplanten Anschlägen in Deutschland aus verschiedenen Quellen. Die Gefahr sei zudem höher als bei der Bundestagswahl und Fußball-WM.
Die Hinweise auf einen geplanten Terroranschlag in Deutschland stammen nach Angaben des Chefs der deutschen Bundespolizei, Matthias Seeger, aus verschiedenen Quellen. Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er, die Wahrscheinlichkeit eines solchen Anschlags durch islamistische Terroristen sei "heute konkreter als je zuvor". Sie sei höher als vor der Bundestagswahl im vergangenen Jahr und bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland 2006, wird der Präsident des Bundespolizeipräsidiums weiter zitiert.
Und anders als bei früheren Terrorwarnungen habe man heute eben "mehrere Hinweise auf bevorstehende Anschläge, die aus verschiedenen Quellen stammen", begründete Seeger seine Einschätzung. Der Chef der Bundespolizei machte klar, dass seine Polizisten für den Fall eines terroristischen Angriffs mit Schusswaffen angewiesen sind, sofort das Feuer auf die Angreifer zu erwidern und sie mit gezielten Schüssen kampfunfähig zu machen.
"Im Fall eines Anschlages mit Schusswaffen dürfen wir nicht auf Spezialkräfte warten, sondern wir müssen die Täter sofort stoppen." Deswegen sei es wichtig, "dass unsere Polizisten ausreichend bewaffnet und mit Schutzwesten ausgestattet sind", fügte Seeger hinzu. Durch die Erfahrung mit Amokläufen habe die Polizei gelernt, dass sie nicht zögern dürfe. "Für den Fall, dass ein Terroranschlag nicht im Vorfeld verhindert werden kann, müssen unsere Polizisten schnell reagieren. Das hat die Polizei aus Amokläufen wie in Erfurt und Winnenden gelernt", sagte er.











