Cholera-Fall nun auch im US-Staat Florida

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Nach dem Ausbruch der Cholera in Haiti breitet sich die gefährliche Durchfallerkrankung offenbar weiter aus: Wie US-Medien am Mittwoch mitteilten, wurde nun auch im US-Bundesstaat Florida ein erster Fall gemeldet. Die erkrankte Frau habe vor rund einer Woche Verwandte in Haiti besucht, gab das Gesundheitsministerium des Bundesstaates der Zeitung "Miami Herald" bekannt.
Nach ihrer Rückkehr habe sie Cholera-Symptome gezeigt, hieß es. Tests der Gesundheitsbehörden bestätigten dann auch, dass die Frau an Cholera erkrankt ist. Der Patientin gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte das Ministerium mit. Die Möglichkeit, dass die Frau weitere Menschen mit der Cholera angesteckt habe, sei gering. Weitere Verdachtsfälle würden aber untersucht.
In Haiti war die Cholera Mitte Oktober ausgebrochen. Dort starben bereits etwa 1.100 Menschen, mehr als 18.000 erkrankten. Cholera verbreitet sich vor allem über Wasser und Nahrung, verursacht heftigen Durchfall und Erbrechen. Ohne rechtzeitige Behandlung kann die Krankheit innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen.










