Extremisten griffen ostafghanischen Flughafen an
Militanten Afghanen gelang es während des zwei Stunden dauernden Gefechts am Flughafen der Stadt Jalalabad nicht, die einheimischen Truppen niederzuschlagen. Letztere wurden von NATO-Hubschraubern unterstützt. Die Angreifer - alle waren mit Sprengstoff bewaffnet - wurden getötet.

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Afghanische Extremisten haben am Samstagmorgen erfolglos den Flughafen der Stadt Jalalabad im Osten des Landes angegriffen. Nach einem mindestens zwei Stunden langen Gefecht schlugen einheimische Truppen und NATO-Soldaten die Extremisten nach eigenen Angaben zurück. Die Militanten hätten einen Kontrollpunkt der afghanischen Streitkräfte außerhalb des Flughafens angegriffen, sagte Abdullah Hamdard, ein Kommandant der Regierungstruppen an Ort und Stelle. NATO-Hubschrauber seien den Angegriffenen zu Hilfe gekommen.
Die Attacke habe einer NATO-Basis gegolten, die an den Flughafen angeschlossen sei, teilte das westliche Bündnis mit. Die Einrichtung sei zwar beschossen worden, es seien aber keine Opfer unter den einheimischen oder ausländischen Soldaten bekannt.
Über die Zahl der Angreifer gab es unterschiedliche Angaben: Die NATO sprach von vermutlich acht getöteten Extremisten, einer davon habe eine Sprengstoffweste getragen. Hamdard sagte hingegen, fünf Angreifer seien ums Leben gekommen, zwei weitere seien in ein Dorf geflohen. Alle Getöteten hätten Sprengstoffwesten getragen, aber keiner sei dazu gekommen, diese zu zünden.
Ein Fotograf der Nachrichtenagentur sah die Leichen von drei Personen, die Uniformen der afghanischen Streitkräfte trugen. Dabei könnte es sich aber auch um verkleidete Extremisten gehandelt haben.










