Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 17. September 2014 17:35 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Kärntner erschoss sich mit Polizeipistole Annaberg: Einsatzanalyse sorgt für Kritik Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Kärntner erschoss sich mit Polizeipistole Annaberg: Einsatzanalyse sorgt für Kritik
    Zuletzt aktualisiert: 10.11.2010 um 16:35 UhrKommentare

    Drei Parlamentsanfragen zu Fall Kampusch

    Der Fall Natascha Kampusch beschäftigt einmal mehr das Parlament: Die FPÖ will jetzt mehr über Priklopils Internetgewohnheiten und Telefonate am Fluchttag wissen.

    Foto © APA

    Er werde drei parlamentarische Anfragen an Innenministerin Maria Fekter und Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (beide V) einbringen, kündigte der FPÖ-Abgeordnete Werner Neubauer für Mittwoch in einer Aussendung an. Inhaltlich geht es um Fragen und Ansatzpunkte betreffend Ermittlungen in dem Entführungsfall bei dem Kampusch als Zehnjährige gekidnappt und achteinhalb Jahre gefangen gehalten worden war.

    Kampusch sei am 1. April 2004 - noch während der bis August 2006 dauernden Gefangenschaft - bei einer Adress- und Risikomanagementfirma erstmalig erfasst worden, so Neubauer. Über das Aufscheinen in den Unterlagen des Unternehmens, das Banken und Handygeschäften vor allem bei Bonitätsfragen zu Privatpersonen Auskünfte anbiete, will der Abgeordnete durch seine Anfrage mehr erfahren.

    Bei den übrigen Anfragen geht es um den Entführer Wolfgang Priklopil und die Nachforschungen der Polizei: Obwohl der Mann keinen PC besessen habe, seien ihm zwei IP-Adressen eindeutig zuzuordnen, erklärte Neubauer. Es wäre möglicherweise interessant, wo sich der oder die Computer befanden. Die dritte Anfrage betrifft Protokolle der Rufdaten-Rückerfassung am Tag von Kampuschs Flucht. Laut dem FPÖ-Abgeordneten führte Priklopil eine Menge Telefonate, bei denen die Gesprächspartner nicht überprüft worden seien.

    Seit der pensionierte Präsident des Obersten Gerichtshofs (OGH), Johann Rzeszut, am 14. Oktober öffentlich schwere Vorwürfe gegen die mit dem Fall Kampusch betraut gewesene Staatsanwaltschaft Wien erhoben hat, ist neuerlicher Rummel um die Entführungsgeschichte entstanden. Rzeszut wirft der Anklagebehörde unter anderem "konsequente und beharrlich fortgesetzte Vernachlässigung entscheidender polizeilicher Ermittlungsergebnisse" vor. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt gegen fünf, teils hochrangige Staatsanwälte. Rzeszut war mit der Aufarbeitung des Kriminalfalls als Mitglied der vom Innenministerium eingesetzten Kampusch-Evaluierungskommission betraut.


    Fakten

    Natascha Kampusch wurde im März 1998 von Priklopil entführt und danach in einem Kellerverlies gefangen gehalten, so das Ermittlungsergebnis in dem Kriminalfall. Der Nachrichtentechniker nahm sich demnach am 23. August 2006 nach Kampuschs Flucht aus seinem Haus in Strasshof in Niederösterreich das Leben.

    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Wolkig Nebel
      Graz
      min: 10° | max: 19°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Belgischer Sexualstraftäter darf sterben

      Einem belgischen Mann, der seit Jahrzehnten wegen Vergewaltigung und Mor...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Isonzo: Papst gedenkt der Gefallenen 

      Isonzo: Papst gedenkt der Gefallenen

       


      Events & Tickets

      Barbara Balldini Tipp

      Barbara Balldini

      04.10.14 Lannach
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!