Versuchter Bankomat-Diebstahl in Krems

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Der im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen geratene Merkur-Markt in Krems ist in der Nacht auf Mittwoch der Schauplatz eines versuchten Bankomat-Diebstahls gewesen. Der Alarm sei ausgelöst worden, die Täter seien ohne Beute geflüchtet, teilte Oberst Ernst Schuch vom Landeskriminalamt auf Anfrage mit.
Zu dem Versuch war es am Mittwoch gegen 0.30 Uhr gekommen. Schuch zufolge wollten die Täter den Bankomat aufschneiden. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. In dem Merkur-Markt in Krems war Anfang August 2009 der damals 14-jährige Florian P. als Einbrecher von der Polizei erschossen worden. Sein Komplize (16) erlitt Oberschenkeldurchschüsse.
Niederösterreich ist damit das Bundesland, in dem in diesem Jahr die meisten Bankomat-Diebstähle bzw. derartige Versuche verzeichnet wurden. Mittlerweile gibt es 13 Tatorte. Die Serie hatte im Frühjahr - 24. März und 8. April - mit zwei gescheiterten Angriffen bei der Raiffeisenbank Langau (Bezirk Horn) begonnen. Allein seit 25. September wurden fünf Geräte abtransportiert, dazu der Versuch in der Nacht auf Mittwoch in Krems. Auch in anderen Bundesländern ist es zuletzt zu derartigen Taten gekommen.
Laut Oberst Ernst Schuch vom Landeskriminalamt NÖ läuft die Arbeit der erhebenden Beamten zweigleisig. Im Ermittlungsbereich werde weiterhin intensiv mit den Kollegen in Tschechien, der Slowakei und in Ungarn kooperiert. In den Nachbarländern ist es ebenfalls zu einer Vielzahl von Bankomat-Diebstählen gekommen. Im präventiven Bereich würden in Niederösterreich gemeinsam mit Banken und den Aufstellerfirmen der Automaten Maßnahmen gesetzt, derartige Taten "zu erschweren".










