Gedenken allein genügt nicht, Zivilcourage ist gefordert
In Klagenfurt erinnerte die Sozialdemokratische Junge Generation am Dienstag mit einer Mahnwache an die Novemberpogromen 1938. Sie waren der Beginn der systematischen Verfolgung und Ermordung jüdischer Bürger im gesamten "Deutschen Reich".
Quelle © Filmvorschau | Foto: Kleine Zeitung DIGITAL Novemberpogrome 1938: Mahnwache in Klagenfurt
Die Tage der Schande sind unauslöschlich. Den Novemberpogromen 1938 fielen hunderte Menschen zum Opfer. Sie waren der Beginn der systematischen Verfolgung und Ermordung jüdischer Bürger im gesamten "Deutschen Reich". In Klagenfurt erinnerte die Sozialdemokratische Junge Generation gestern mit einer Mahnwache an die Ereignisse. "Sie könnten jederzeit wieder passieren, wenn wir in unserer Aufmerksamkeit nachlassen", warnten die Jugendlichen. Die Katholische Aktion Österreich rief anlässlich des Jahrestages der "Kristallnacht" zur Zivilcourage auf. "Wir sind nicht nur verpflichtet, zu gedenken, sondern auch dazu, Gefahren aufzuzeigen und Diskriminierungen und Ausgrenzungen zu bekämpfen", sagte Präsidentin Luitgard Derschmidt und forderte einen bewussten Umgang mit Sprache.










