Start der "Discovery" erneut verschoben

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Der Abschiedsflug der US-Raumfähre "Discovery" ist wegen eines Lecks am Außentank zum fünften Mal verschoben worden. Der für Freitag geplante Start sei abgesagt und könne nun nicht mehr vor Dezember stattfinden, teilte die Weltraumbehörde NASA mit. Das Leck in dem Wasserstofftank war bei einer Routineuntersuchung zwei Stunden vor der geplanten Befüllung in Cape Canaveral entdeckt worden.
"Der Start wird bis zum 30. November verschoben, um mehr Zeit zur Behebung des Lecks zu haben", erklärte NASA-Sprecher Allard Beutel. Zunächst hatte es lediglich geheißen, der Start werde um mindestens 72 Stunden verschoben. Der kommende Montag wäre der letzte mögliche Starttermin in diesem Monat gewesen. Da dieser offenbar nicht eingehalten werden kann, kann die NASA erst wieder ab dem 1. Dezember ein mehrtägiges Zeitfenster für den Start nutzen.
Ursprünglich sollte die "Discovery" schon am vergangenen Montag vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral abheben. Schlechtes Wetter und technische Probleme machten aber mehrmals einen Strich durch die Rechnung.
Mit dem Space Shuttle sollen sechs US-Astronauten, darunter eine Frau, zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Mit an Bord geht auch "Robonaut 2" - ein Roboter, der äußerlich einem Menschen ähnelt. Die "Discovery" ist die älteste US-Raumfähre, es soll ihr letzter Einsatz sein. Die US-Raumfähre "Endeavour" soll im Februar ein letztes Mal ins All starten. Danach sollen US-Astronauten vorerst nur noch mit russischen Sojus-Raketen ins Weltall fliegen.











