Über 400 Tote durch Katastrophen in Indonesien
Die doppelte Naturkatastrophe in Indonesien - der Tsunami vor der Westküste Sumatras und der Ausbruch des Vulkans Merapi auf Java - hat schon mehr als 400 Menschen das Leben gekostet.

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Durch die Flutwelle infolge eines Seebebens wurden inzwischen über 400 Leichen gezählt. Durch den Vulkanausbruch starben bisher 34 Menschen.
Hunderte Menschen werden nach dem verheerenden Tsunami noch vermisst. Die Rettungskräfte befürchten, dass viele von ihnen tot sind, da sie von der Flutwelle ins Meer gerissen wurden. Tausende obdachlose Menschen werden mit dem Nötigsten versorgt.
Auf den von der Flutwelle betroffenen Inseln vor der Küste Sumatras gestaltete sich die Suche nach Überlebenden wegen der Verwüstungen weiter schwierig. Zudem erschwert schlechtes Wetter die Lieferung von Zelten, Medikamenten, Nahrungsmitteln und Trinkwasser auf die Inseln, beklagten Rettungskräfte. Nach ihren Angaben leben dort derzeit etwa 13.000 obdachlose Menschen in Notlagern.
Die abgelegenen Inseln waren am Montag von einem Erdbeben der Stärke 7,7 erschüttert worden, wenig später traf sie eine drei Meter hohe Flutwelle. Trotz eines modernen mit deutscher Hilfe finanzierten Frühwarnsystems konnten viele Bewohner nicht rechtzeitig gewarnt werden. Am Donnerstag hatten die indonesischen Behörden kaum noch Hoffnung, Vermisste lebend zu retten, und rechneten mit mehr als 500 Todesopfern.
Unterdessen war der Hunderte Kilometer entfernte Vulkan Merapi am Freitag weiter aktiv. Der Vulkan stieß am frühen Morgen riesige Wolken aus Lava und Asche aus. 50.000 Menschen leben derzeit in Zeltstädten, nachdem das Gebiet im Umkreis von zehn Kilometern um den Vulkan evakuiert wurde. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon bekundete Indonesien sein Mitgefühl und bot dem Land die Hilfe der Vereinten Nationen an.










